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Die Organisatoren freuen sich auf eine Präsenzveranstaltung, die junge Menschen und Ausbildungsbetriebe zusammenbringen wird. Hinter den Kulissen ist in den letzten Wochen hart gearbeitet worden. Nach zwei Jahren, in denen die Berufsinformationstage Corona-bedingt nur virtuell stattfinden konnten, sollen sich Betriebe und potenzielle Bewerber Ende April 2023 wieder von Angesicht zu Angesicht treffen. Mit dem Innopark haben die Mitglieder des „Arbeitskreises BIT“ einen neuen, vielversprechenden Standort gefunden. „Geschäftsführer Michael Klos ist uns bei den Planungen sehr entgegengekommen“, freut sich der Sprecher des Arbeitskreises, Sven Kelber (AOK Bayern). Neben der it-Wheels-Arena können die Freiflächen in unmittelbarer Nähe für den Aufbau von Großzelten genutzt werden. Mit bis zu 130 interessierten Firmen rechnen die Organisatoren. „Eine Präsenzmesse ist für unsere Betriebe die beste Möglichkeit, um junge Menschen für einen Ausbildungsplatz zu begeistern“, betont der Ausbildungsberater der Handwerkskammer für Unterfranken, Jörg Brückner. Im Januar 2020 konnten die letzten Berufsinformationstage in Präsenz in Kitzingen stattfinden. Im gleichen Jahr verzeichneten HWK und IHK letztmalig einen Zuwachs der Ausbildungszahlen in der Region. „Eine Umfrage bei den Azubis ergab, dass ein Großteil von ihnen durch die BIT beeinflusst worden war“, so Brückner. Derzeit sind unterfrankenweit rund 1000 Leerstellen nicht besetzt. Beinahe alle Branchen sind von diesem Negativtrend betroffen. Corona hat die Lage zusätzlich erschwert. Praktika konnten vielerorts nicht mehr angeboten werden. „Umso wichtiger ist so eine Veranstaltung wie die BIT“, betont Pauline Ziegler, Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit. Junge Menschen können sich dort umfassend und zwanglos informieren, einen ersten Eindruck von Chancen und Anforderungen einer Ausbildung erhalten. Ein entscheidender Partner sind dabei die Schulen in Stadt und Landkreis Kitzingen. Deren Leiter waren kürzlich zu einer ersten Informationsveranstaltung ins Landratsamt eingeladen. „Ohne eine gute Vorbereitung in den Schulen kann die BIT nicht funktionieren“, betonte Frank Albert, Sachgebietsleiter Wirtschaftsförderung im Landratsamt und Landrätin Tamara Bischof versicherte, dass die BIT ein dauerhaftes Angebot im Landkreis werden soll. Die Schulleiter signalisierten ihre Bereitschaft für eine intensivere Zusammenarbeit. Ein Konzept zur besseren Einbindung der Schüler im Vorfeld und Nachgang der BIT soll bis Ende des Jahres gemeinsam erarbeitet werden. Die Zielstellung formulierte Kitzingens Oberbürgermeister Stefan Güntner so: „Die Schüler sollen sich an den beiden Tagen zielgerichtet informieren und nicht nur Kugelschreiber und andere Give- aways einsammeln.“ Die Berufsinformationstage finden am Freitag, 28. und Samstag, 29. April im Innopark statt. Rund 130 Betriebe aus Handwerk, Handel, Industrie sowie Behörden stellen sich vor. Der Freitag ist für die Schulen reserviert, am Samstag können sich Schüler mit ihren Eltern informieren. Der „Arbeitskreis BIT“ besteht aus Vertretern der Stadt und des Landratsamtes Kitzingen, der AOK, der Handwerkskammer, der Industrie- und Handelskammer, der Agentur für Arbeit und der Schulen.
Zum dritten Mal richten Stadt und Landkreis Kitzingen die Berufsinformationstage Kitzingen BIT KT aus. Wie auch im letzten Jahr findet die Messe Corona bedingt online statt.

Mit den Berufsinformationstagen Kitzingen (BIT KT) auf www.bit-kt.kitzingen.info bieten Stadt und Landkreis Kitzingen sowie die AOK Bayern den ansässigen Firmen, Dienstleistern und Gewerbetreibenden, trotz der Pandemie, eine Plattform zur...

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